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Das Buch zur Vorbereitung auf die Ergänzungsprüfung


FACHLITERATUR


Das Trauma-Buch

Startklar für den Rettungsdienst

RETTUNGSDIENST

Ausbildungsinhalte für Rettungsassistenten, die weniger als drei Jahre Berufserfahrung haben oder sich bei Inkrafttreten des Gesetzes noch in der Ausbildung befinden


Die Ausbildung nach § 32 Absatz 2 Satz 2 Nummer 2 des Notfallsanitätergesetzes für Rettungsassistenten, die weniger als drei Jahre Berufserfahrung haben oder sich bei Inkrafttreten des Gesetzes noch in der Ausbildung befinden, dauert 960 Stunden und umfasst folgende Inhalte:

a) theoretischer und praktischer Unterricht (480 Stunden),

b) praktische Ausbildung (480 Stunden),

a) theoretischer und praktischer Unterricht.

aa) 40 Stunden „Kommunikation und Interaktion“ – Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  •  a) die Grundlagen aus Psychologie und Soziologie im Hinblick auf Kommunikation und Interaktion im Rettungsdienst zu verstehen,
  • b) die Besonderheiten bei der Kommunikation und Betreuung von unterschiedlichen Patientengruppen wie Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, pflegebedürftigen Menschen, gesellschaftlichen Randgruppen oder übergewichtigen Menschen sowie deren Angehörigen und Dritten zu beachten,
  • c) die wesentlichen psychischen Erkrankungen zu kennen und deren Besonderheiten im Hinblick auf die Patientenkommunikation und Patientenbetreuung zu verstehen,
  • d) die Grundlagen einer auch fachbezogenen Konversation in englischer Sprache zu kennen und anzuwenden,
  • e) wesentliche Mittel zur nonverbalen Kommunikation zu kennen und bei Patientinnen und Patienten mit Sprachbarriere anzuwenden,
  • f) die Bedürfnisse von kranken und verunfallten Patientinnen und Patienten zu verstehen,
  • g) die Bedürfnisse der Angehörigen von kranken und verunfallten Patientinnen und Patienten zu verstehen und angemessene Kommunikationsmethoden mit ihnen anzuwenden,
  • h) die Bedürfnisse von sterbenden Patientinnen und Patienten zu beachten,
  • i) die besonderen Bedürfnisse von Angehörigen sterbender und gerade verstorbener Patientinnen und Patienten zu beachten.

 

bb) 120 Stunden „Erweiterten medizinischen Diagnostik und Therapie“ – Bei der erweiterten medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) apparative Hilfsmittel zur Diagnose und Überwachung von Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • b) erweiterte Maßnahmen und Methoden zur Sicherung der Atemwege und Beatmung wie insbesondere endotracheale Intubation, supraglottische Atemwegshilfen, erweiterte Beatmungsformen, medikamentöse Therapien oder Narkoseeinleitungen entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen und anzuwenden,
  • c) bei der Durchführung von Maßnahmen zur Sicherung der Atemwege und Beatmung bei Notfallpatientinnen und -patienten die notwendigen assistierenden Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • d) erweiterte Maßnahmen und Methoden zur Stabilisierung des Kreislaufs wie insbesondere medikamentöse Therapien oder Infusionstherapien entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • e) bei der Durchführung von Maßnahmen zur Stabilisierung des Kreislaufs bei Notfallpatientinnen und -patienten die notwendigen assistierenden Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • f) erweiterte Maßnahmen und Methoden im Rahmen der Reanimation wie insbesondere medikamentöse Therapien entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • g) notwendige assistierende Maßnahmen bei der Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der Reanimation zu beherrschen,
  • h) erweiterte Maßnahmen und Methoden im Rahmen der chirurgischen Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten wie insbesondere Thoraxdrainage, Tracheotomie, Koniotomie oder Reposition entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • i) notwendige assistierende Maßnahmen bei der chirurgischen Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden.

 

cc) 120 Stunden „Lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden“ – Lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden nach Vorgaben des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Durchführung erweiterter Maßnahmen bis zur Übergabe an eine Notärztin oder einen Notarzt zu beachten,
  • b) die erweiterte notärztliche Therapie wie insbesondere die Medikamentenabgabe bei notfallmedizinisch relevanten Krankheitsbildern zu verstehen,
  • c) angemessene medizinische Maßnahmen der erweiterten Versorgung zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • d) erweiterte Maßnahmen zur Sicherung der Atemwege und Beatmung bei Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • e) erweiterte Maßnahmen zur Stabilisierung des Kreislaufs zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • f) erweiterte Maßnahmen im Rahmen der Reanimation zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • g) chirurgische Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • h) über die genannten Maßnahmen hinausgehende und angemessene medizinische Maßnahmen der erweiterten Versorgung zu verstehen und sicher anzuwenden.

 

dd) 40 Stunden Themenbereich „Teamarbeit“ – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) Methoden zum Führen von zielgerichteten und fachlich richtigen Übergabe- und Übernahmegesprächen zu verstehen und anzuwenden,
  • b) die Notwendigkeit der Zusammenarbeit mit Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben sowie sonstigen beteiligten Behörden und Organisationen zu verstehen und Maßnahmen und Methoden zu deren Umsetzung anzuwenden,
  • c) Zuständigkeiten und Kompetenzen von Berufsbildern im Gesundheitswesen zu kennen,
  • d) Zuständigkeiten und Kompetenzen im Bereich von Sicherheit und Ordnung und im Bereich von Gefahrenabwehr und Katastrophenschutz zu kennen.

  

ee) 160 Stunden zur freien Verteilung auf die Themenbereiche und zur Vorbereitung auf die staatliche Ergänzungsprüfung 

b) Praktische Ausbildung

aa) in geeigneten Krankenhäusern

aaa) 60 Stunden Dienstablauf in einer interdisziplinären Notfallaufnahme – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um: 

  • a) räumliche Besonderheiten und interne Verhaltensregeln im Bereich der Notfallaufnahme zu kennen,
  • b) die Grundregeln der Hygiene und des Infektionsschutzes zu kennen und diese unter Anleitung und selbstständig anzuwenden,
  • c) den Ablauf einer allgemeinen Patientenaufnahme zu kennen,
  • d) Besonderheiten bei der Übernahme von Notfallpatientinnen und -patienten aus klinischer Sicht zu verstehen,
  • e) den Ablauf der speziellen Dokumentation bei der Aufnahme von Patientinnen und Patienten und insbesondere Notfallpatientinnen und -patienten zu kennen,
  • f) den Ablauf und die Besonderheiten einer klinischen Erstuntersuchung zu verstehen,
  • g) Methoden der Vorbereitung und Assistenz der Erstversorgung zu kennen und anzuwenden,
  • h) Methoden der klinischen Erstuntersuchung unter Anleitung anzuwenden,
  • i) diagnostische Maßnahmen zu kennen und anzuwenden,
  • j) die Grundlagen der Krankenbeobachtung und Beurteilung einer Notfallpatientin oder eines Notfallpatienten zu verstehen,
  • k) Methoden der chirurgischen Versorgung zu kennen
  • l) Methoden der fachgerechten Umlagerung von Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern zu kennen und anzuwenden.

Soweit die Ausbildung nicht in einer interdisziplinären Notfallaufnahme abgeleistet werden kann, sind 80 Stunden in einer internistischen Notfallaufnahme und 40 Stunden in einer chirurgischen Notfallaufnahme zu absolvieren.

bbb) 40 Stunden Dienstablauf in einer Anästhesie- und OP-Abteilung – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um

  • a) räumliche Besonderheiten und interne Verhaltensregeln im Bereich der Anästhesie und im OP-Bereich zu kennen,
  • b) Lagerungsarten zur Vorbereitung einer OP zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • c) notwendige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen in einem OP-Bereich zu kennen und anzuwenden,
  • d) den Umgang mit sterilen Materialien zu beherrschen,
  • e) die Grundlagen einer Narkose zu verstehen,
  • f) vorhandene Narkosegeräte zu kennen,
  • g) unterschiedliche Narkosearten zu kennen,
  • h) den Inhalt von Narkosewagen zu kennen,
  • i) Methoden der Patientenüberwachung zu kennen und diese unter Anleitung anzuwenden,
  • j) Maßnahmen der Narkoseeinleitung zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • k) Dokumentationssysteme in der Anästhesie zu kennen,
  • l) Methoden zur Anlage eines periphervenösen Zugangs zu kennen und sicher anzuwenden.

 

ccc) 20 Stunden Dienstablauf in einer psychiatrischen oder gerontopsychiatrischen Fachabteilung – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um: 

  • a) räumliche Besonderheiten im Bereich der Fachteilung zu kennen,
  • b) relevante physiologische und pathophysiologische Besonderheiten bei psychiatrischen oder gerontopsychiatrischen Patientinnen und Patienten zu kennen,
  • c) die Versorgung bei fachspezifischen Krankheitsbildern zu kennen und Maßnahmen zu deren Assistenz anzuwenden,
  • d) Prinzipien der Pflege spezieller Patientengruppen zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • e) die wichtigsten Krankheitsbilder bei psychiatrischen und gerontopsychiatrischen Patientinnen und Patienten zu kennen,
  • f) notwendige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen zu kennen und sicher anzuwenden,
  • g) Methoden der Patientenüberwachung zu kennen und anzuwenden,
  • h) Methoden der Kontrolle und des Wechsels von Drainagen, Sonden und Verbänden zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • i) Dokumentationssysteme und Protokolle zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • j) Prinzipien im Umfang mit fachspezifischen Medikamenten zu kennen und Methoden zur Vorbereitung und Applikation unter Anleitung anzuwenden.

bb) in der Lehrrettungswache 360 Stunden

Die weitere Ausbildung in der Lehrrettungswache dient insbesondere dazu, die im Unterricht und in der Ausbildung im Krankenhaus erlernten Inhalte einzuüben und zu vertiefen sowie zur Vorbereitung auf die staatliche Ergänzungsprüfung.

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Ausbildungsinhalte für Rettungsassistenten mit einer Berufserfahrung von drei bis fünf Jahren


Die Ausbildung nach § 32 Absatz 2 Satz 2 Nummer 1 des Notfallsanitätergesetzes für Rettungsassistenten mit einer Berufserfahrung von drei bis fünf Jahren dauert 480 Stunden und umfasst folgende Inhalte:

a) theoretischer und praktischer Unterricht 240 Stunden

b) praktische Ausbildung 240 Stunden

a) theoretischer und praktischer Unterrich

aa) 20 Stunden „Kommunikation und Interaktion“ – Kommunikation und Interaktion mit sowie Beratung von hilfesuchenden und hilfebedürftigen Menschen unter Berücksichtigung des jeweiligen Alters sowie soziologischer und psychologischer Aspekte. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) die Grundlagen aus Psychologie und Soziologie im Hinblick auf Kommunikation und Interaktion im Rettungsdienst zu verstehen,
  • b) die Besonderheiten bei der Kommunikation und Betreuung von unterschiedlichen Patientengruppen wie Kindern, Jugendlichen, älteren Menschen, pflegebedürftigen Menschen, gesellschaftlichen Randgruppen oder übergewichtigen Menschen sowie deren Angehörigen und Dritten zu beachten,
  • c) die wesentlichen psychischen Erkrankungen zu kennen und deren Besonderheiten im Hinblick auf die Patientenkommunikation und Patientenbetreuung zu verstehen,
  • d) die Grundlagen einer auch fachbezogenen Konversation in englischer Sprache zu kennen und anzuwenden,
  • e) wesentliche Mittel zur nonverbalen Kommunikation zu kennen und bei Patientinnen und Patienten mit Sprachbarriere anzuwenden,
  • f) die Bedürfnisse von kranken und verunfallten Patientinnen und Patienten zu verstehen,
  • g) die Bedürfnisse der Angehörigen von kranken und verunfallten Patientinnen und Patienten zu verstehen und angemessene Kommunikationsmethoden mit ihnen anzuwenden,
  • h) die Bedürfnisse von sterbenden Patientinnen und Patienten zu beachten,
  • i) die besonderen Bedürfnisse von Angehörigen sterbender und gerade verstorbener Patientinnen und Patienten zu beachten.

bb) 60 Stunden „Erweiterten medizinischen Diagnostik und Therapie“ – Bei der erweiterten medizinischen Diagnostik und Therapie mitwirken. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) apparative Hilfsmittel zur Diagnose und Überwachung von Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • b) erweiterte Maßnahmen und Methoden zur Sicherung der Atemwege und Beatmung wie insbesondere endotracheale Intubation, supraglottische Atemwegshilfen, erweiterte Beatmungsformen, medikamentöse Therapien oder Narkoseeinleitungen entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen und anzuwenden,
  • c) bei der Durchführung von Maßnahmen zur Sicherung der Atemwege und Beatmung bei Notfallpatientinnen und -patienten die notwendigen assistierenden Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • d) erweiterte Maßnahmen und Methoden zur Stabilisierung des Kreislaufs wie insbesondere medikamentöse Therapien oder Infusionstherapien entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • e) bei der Durchführung von Maßnahmen zur Stabilisierung des Kreislaufs bei Notfallpatientinnen und -patienten die notwendigen assistierenden Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • f) erweiterte Maßnahmen und Methoden im Rahmen der Reanimation wie insbesondere medikamentöse Therapien entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • g) notwendige assistierende Maßnahmen bei der Durchführung von Maßnahmen im Rahmen der Reanimation zu beherrschen,
  • h) erweiterte Maßnahmen und Methoden im Rahmen der chirurgischen Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten wie insbesondere Thoraxdrainage, Tracheotomie, Koniotomie oder Reposition entsprechend dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik zu verstehen,
  • i) notwendige assistierende Maßnahmen bei der chirurgischen Versorgung von Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden.

 

cc) 60 Stunden „Lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden“ – Lebenserhaltende Maßnahmen und Maßnahmen zur Abwendung schwerer gesundheitlicher Schäden nach Vorgaben des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst bis zum Eintreffen der Notärztin oder des Notarztes. Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um:

  • a) die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Durchführung erweiterter Maßnahmen bis zur Übergabe an eine Notärztin oder einen Notarzt zu beachten,
  • b) die erweiterte notärztliche Therapie wie insbesondere die Medikamentenabgabe bei notfallmedizinisch relevanten Krankheitsbildern zu verstehen,
  • c) angemessene medizinische Maßnahmen der erweiterten Versorgung zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • d) erweiterte Maßnahmen zur Sicherung der Atemwege und Beatmung bei Notfallpatientinnen und -patienten zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • e) erweiterte Maßnahmen zur Stabilisierung des Kreislaufs zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • f) erweiterte Maßnahmen im Rahmen der Reanimation zu verstehen und sicher anzuwenden,
  • g) chirurgische Maßnahmen zu verstehen und sicher anzuwenden
  • h) über die genannten Maßnahmen hinausgehende und angemessene medizinische Maßnahmen der erweiterten Versorgung zu verstehen und sicher anzuwenden.

dd) 80 Stunden zur freien Verteilung auf die Themenbereiche und zur Vorbereitung auf die staatliche Ergänzungsprüfung

b) Praktische Ausbildung

aa) in geeigneten Krankenhäusern

aaa) 40 Stunden Dienstablauf in einer interdisziplinären Notfallaufnahme – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um: 

  • a) räumliche Besonderheiten und interne Verhaltensregeln im Bereich der Notfallaufnahme zu kennen,
  • b) die Grundregeln der Hygiene und des Infektionsschutzes zu kennen und diese unter Anleitung und selbstständig anzuwenden,
  • c) den Ablauf einer allgemeinen Patientenaufnahme zu kennen,
  • d) Besonderheiten bei der Übernahme von Notfallpatientinnen und -patienten aus klinischer Sicht zu verstehen,
  • e) den Ablauf der speziellen Dokumentation bei der Aufnahme von Patientinnen und Patienten und insbesondere Notfallpatientinnen und -patienten zu kennen,
  • f) den Ablauf und die Besonderheiten einer klinischen Erstuntersuchung zu verstehen,
  • g) Methoden der Vorbereitung und Assistenz der Erstversorgung zu kennen und anzuwenden,
  • h) Methoden der klinischen Erstuntersuchung unter Anleitung anzuwenden,
  • i) diagnostische Maßnahmen zu kennen und anzuwenden,
  • j) die Grundlagen der Krankenbeobachtung und Beurteilung einer Notfallpatientin oder eines Notfallpatienten zu verstehen,
  • k) Methoden der chirurgischen Versorgung zu kennen,
  • l) Methoden der fachgerechten Umlagerung von Patientinnen und Patienten mit verschiedenen Krankheitsbildern zu kennen und anzuwenden.

bbb) 40 Stunden Dienstablauf in einer Anästhesie- und OP-Abteilung – Den Schülerinnen und Schülern sind insbesondere die notwendigen Fachkompetenzen zu vermitteln, um

  • a) räumliche Besonderheiten und interne Verhaltensregeln im Bereich der Anästhesie und im OP-Bereich zu kennen,
  • b) Lagerungsarten zur Vorbereitung einer OP zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • c) notwendige Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen in einem OP-Bereich zu kennen und anzuwenden,
  • d) den Umgang mit sterilen Materialien zu beherrschen,
  • e) die Grundlagen einer Narkose zu verstehen,
  • f) vorhandene Narkosegeräte zu kennen,
  • g) unterschiedliche Narkosearten zu kennen,
  • h) den Inhalt von Narkosewagen zu kennen,
  • i) Methoden der Patientenüberwachung zu kennen und diese unter Anleitung anzuwenden,
  • j) Maßnahmen der Narkoseeinleitung zu kennen und unter Anleitung anzuwenden,
  • k) Dokumentationssysteme in der Anästhesie zu kennen,
  • l) Methoden zur Anlage eines periphervenösen Zugangs zu kennen und sicher anzuwenden.

 bb) 160 Stunden in der Lehrrettungswache

Die weitere Ausbildung in der Lehrrettungswache dient insbesondere dazu, die im Unterricht und in der Ausbildung im Krankenhaus erlernten Inhalte einzuüben und zu vertiefen sowie zur Vorbereitung auf die staatliche Ergänzungsprüfung.

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